

Zielgruppen der Studie
Und warum das für Sie relevant ist.
Der Start einer relevanten Untersuchung zu Digital Signage muss die Frage nach den Zielgruppen sein. Dabei haben POPAI und GIM drei Zielgruppen herausgefiltert und die Untersuchung rund um diese Zielgruppen angelegt.
Markenindustrie
Die Markenindustrie stellt weltweit den größten Werbespender dar. Gerade weil das so ist, muss jede Maßnahme hinterfragt und auf die jeweilige Effizienz untersucht werden. Ein Medium, das unmittelbar am Entscheidungsort (PoS als Moment-of-Truth) mit dem Shopper kommuniziert und so Markenimages und Nutzenkommunikation transportieren kann, erscheint interessant. Auch die Möglichkeiten des Auftritts, ob Spot, Sponsoring oder branded content sind vielfältig. Und genau aus diesen Gründen muss Digital Signage innerhalb der Markenindustrie verstanden werden und kann dann richtig innerhalb des Kommunikationsmixes zum Einsatz kommen. Für Marken mit eigenen Verkaufs- und Informationsstellen ist auch die Möglichkeit eines dedizierten Ein-Marken-Digital Signage-Mediums zu analysieren und damit verbundene Kosten und Nutzen abzuwägen.
Handel und Markt
Mögliche Ausstrahlungsorte von Digital Signage Medien zu identifizieren, gestaltet sich diffizil. Der Filial-Handel (Lebensmittel-, Baumarkt-, Drogerie-, und sonstige Händler) stellt eine mögliche, natürliche Plattform dar. Hier sind Menschen auf der Suche nach Neuem, wünschen Emotionen und Informationen, Führung und kommunikative Nähe. Damit sind die möglichen Branchen lange nicht erschöpft. Unsere Beobachtungen gehen von Finanzdienstleistern (Banken, Versicherungen), Automobilherstellern (Vertragshändler und eigene Niederlassungen), Hospitality (Hotels, Restaurants, Bars, Clubs), öffentlichen Plätze und Infrastruktur (Flughäfen, Bahnhöfe, Flug, Bahn, Bus, Taxi, Fahrstühle) bis hin zur Gesundheitsbranche (Apotheken, Wartezimmer) und darüber hinaus. Dabei scheint der jeweilige Ausstrahlungsort eine ganz individuelle Ausrichtung des Mediums zu erfordern.
Dienstleister
Die Vielzahl der notwendigen und möglichen Dienstleister innerhalb eines Digital Signage Programmes zu identifizieren, verschafft erst einen Gesamteinblick in vorhandene und zukünftige Konzepte und Vorgehensweisen. Sieben zu differenzierende Hauptgruppen werden untersucht: Medienvermarktung und Media Agenturen, Marken- und Konzeptberatungen, Werbeagenturen und Produzenten, Begleit- und Marktforschungsunternehmen, Anbieter und Dienstleister von/rund um Content Management, Infrastruktur- und Technologieanbieter bzw. -dienstleister, Projekt Manager und Generalunternehmer.
Und der Mensch?
In der initiierenden Diskussion über Studienziele und -inhalte wurde kritisch hinterfragt, ob der Mensch als Shopper, Medienkonsument und "Endanwender" jedes Digital Signage Mediums nicht einer eingehenden Untersuchung bedarf. Es gibt viele Konsumenten- und Verhaltensstudien weltweit, die den Studienverfassern bekannt sind und in die Auswertung eingeflossen sind. Wir haben außerdem festgestellt, dass alle befragten Experten einen Großteil der Eigenreflexion auf die Endwirkung beim Menschen verwenden. Auch dieses Wissen floss in die Studie ein.
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